BEGINN / BESCHREIBUNG

21. September 2017, 20:00

Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause

ABONNEMENT

PREISE

  • Normal: € 23,00
  • Ö1 Club-Mitglieder: € 18,50
  • SchülerInnen, StudentInnen, PensionistInnen, Grundwehr- und Zivildiener, AKNOE-Mitglieder: € 18,50
  • Behinderte, Arbeitslose: € 18,50
  • Karten kaufen

WEITERE TERMINE

23. September 2017, 20:00
27. September 2017, 20:00
28. September 2017, 20:00
29. September 2017, 20:00
30. September 2017, 20:00
04. Oktober 2017, 20:00
05. Oktober 2017, 20:00
06. Oktober 2017, 20:00

Koproduktion

Die neue Wohnung

Komödie nach Carlo Goldoni

Die neue Wohnung 2
Die neue Wohnung 10
Die neue Wohnung 12
Die neue Wohnung 3
Die neue Wohnung - Gruppenfoto

"La casa nova" entstand 1760; Goldoni will die Komödie in drei Tagen heruntergeschrieben haben. Er war selber gerade umgezogen; die Auseinandersetzungen mit Maurern, Malern und Schreinern waren ihm eine noch ganz frische Erfahrung. In diese Umzugssituation stellt der Dichter eine junge Frau, die nicht ahnt, wie bescheiden die finanziellen Verhältnisse ihres Ehemanns sind, und ihren Feigling von Gatten, der sich seiner Frau nicht anvertraut. Wäre nicht ein reicher Onkel herumzukriegen, so drohte der Ruin.
Obwohl "La casa nova" in Italien zu Goldonis meistgespielten Theaterstücken gehört, gibt es außer einer Übersetzung aus dem 18. Jahrhundert keine deutsche Theaterfassung. Das ist das Schicksal fast aller Dialektkomödien Goldonis. In "La casa nova" spricht das Dienstmädchen ein urwüchsigeres Venezianisch als die Damen; Pantalone zwar, die ehrliche alte Haut, bekennt sich sprachlich zum einfachen Volk; aber bei der überheblichen Cecilia schwächt sich der Dialekt schon in dem Maße ab, in dem sie über ihre Verhältnisse lebt. Dass der verarmte Adlige ein dialektfreies Italienisch spricht, beweist ihn als schon ganz der Natur entfremdet.


Zum Autor: Carlo Goldoni wurde 1707 in Venedig geboren. Sein Vater übergab ihm der Obhut zuerst einer jesuitischen Schule in Pavia, dann einer dominikanischen in Rimini (1723 - 1725). Doch aufgrund eines obszönen Gedichtes musste Goldoni Schule und Stadt verlassen. Nach dem Abschluss eines Jura- und Philosophiestudiums in Pavia um 1731 arbeitete als Sekretär eines Richters, gleichzeitig versuchte er sich als Schauspieler in zum Teil selbst verfassten Stücken. In den Jahren 1734 bis 1738 erlangte Goldoni erste Erfolge als Dramatiker, vor allem, da er mit dem bisher vorherrschenden Stil der Commedia dell'arte brach und sich an Molière orientierte. Trotz dieser Erfolge blieb er als Advokat tätig, wobei er in verschiedenen oberitalienischen Städten praktizierte. Nach dem Treffen mit dem Theatermanager Girolamo Medebac gab Goldoni seine Kanzlei auf und widmete sich in der Zeit von 1748 bis 1753 dem Verfassen von Dramen für Medebac's Kompagnie. In der Zeit von 1754 bis 1761 nahm er eine Stelle am Theater San Luca an. 1762 übersiedelte Goldoni nach Paris, um für das dort ansässige italienische Theater zu schreiben. Nach dem Erfolg eines Stückes zum Anlass der Heirat Ludwig XVI. erhielt Goldoni 1771 eine Stelle als Italienischlehrer bei Hofe und eine jährliche Pension. Er starb 1793.

 

Weitere Informationen gibt es unter www.theaterherbst.at.


Komödie von Carlo Goldoni
Regie Marius Schiener
Regieassistenz Sophie Stocker
Bühne und technische Leitung Thomas Nichtenberger, Thomas Fischer
Technische Assistenz Reinhard Kralik
Kostüme Lilianna Kozlowska
Produktion TheaterHerbst GRENZENLOS mit dem Theater Forum Schwechat


Es spielen Cecilia Kukua, Isabell Pannagl, Iris Schmid, Manuela Seidl, Johannes Kemetter, Bruno Reichert und Roman Straka